Auch bis Anfang März sind zur α-Version von DasSpiel 1.1 keine dramatischen Meldungen eingegangen. Die eingelaufenen Meldungen sind nach Auskunft der Entwickler alle gut handhabbar, einschließlich einiger etwas verspätet eingegangener Verbesserungsvorschläge. Die derzeitige Schätzung geht dahin, daß Ende März die β-Version bereitgestellt werden kann.
Zur Affäre um die entwichene Säbelzahntiger-AI Wilma hat eine Nachuntersuchung die bereits zuvor vermuteten Ursachen bestätigen können. Durch Klärung des Problems im Detail hat sich allerdings eine Möglichkeit ergeben, eine Variante der AI zu entwickeln, die ohne zu gefährlich zu werden eine breitere Spannbreite an realistischen Verhaltensweisen zeigen wird. Es wird damit gerechnet, daß sich daraus ein neuer Zweig der Tier-AIs entwickeln könnte, der mittelfristig die alten, etwas langweiligen Versionen verdrängen wird. Nach Fertigstellung eines ersten Typs soll jedoch erstmal sorgfältig beobachtet werden, wie das Verhalten tatsächlich im Vergleich zur Planung ausfällt.
Andere AI-Projekte konnten indessen ganz allgemein von der zunehmenden Erfahrung in der Nutzung von GPUs profitieren. Geradezu spektakulär ist mittlerweile die Echtzeitverarbeitung komplexer Umgebungen, wobei die GPU-Experten eng mit Experten zusammenarbeiten, die sich sehr gut mit der Physiologie des Sehens bei verschiedenen Lebewesen auskennen. Andersherum führen auch die praktischen Erkenntnisse in der AI-Verarbeitung von seh- und hörbaren Umgebungsreizen zu ganz neuen Ideen bei der Physiologie des Sehens.
Auch das Roboterprojekt greift auf die neuen Erkenntnisse zur Analyse von komplexen Umgebungen zurück. Derzeit besteht daher die Idee, solch einen Roboter in einer kontrollierten, geschlossenen Umgebung mit einer AI mit fortgeschrittener audio-visueller Analysefähigkeit zu kombinieren. Vorher wird jedoch ausgiebig diskutiert und analysiert, wie die Umgebung sicherheitstechnisch zu gestalten ist, um unerwünschte Überraschungen durch zu viel Selbständigkeit zu vermeiden.