DasSpiel

Das Spiel 1.2/1.3

Neues

Stand: 2018-04-06

Aktuelles

Die Szene um das Spiel ist derzeit relativ ruhig. Daher gibt es diesen Monat nicht viel zu berichten, es gibt keinen zentralen Schwerpunkte.

Natürlich gibt es immer mal wieder neue Projekte und Szenarien, die mehr oder weniger große Teile der Spielergemeinde faszinieren.
So gibt es aktuell gerade ein paar neue Möglichkeiten, sich mit Quantenwelten, relativistischen Umgebungen vertrauter zu machen, in welche die Spieler eintauchen, die Effekte erleben.

Im wissenschaftlichen Diskurs kommt es dabei immer wieder zu neuen Einsichten oder Umsetzungen, je nachdem, wie klassisch oder integriert die Spieler als Beobachter gesehen werden, wie sehr sie selbst etwa zu Quantenobjekten werden, beziehungsweise als für wie ausgedehnt oder flexibel sie in einer gekrümmten Raumzeit angenommen werden.

Letztlich ist solch eine Betrachtung ja immer in gewissem Rahmen unrealistisch. Beobachter in der Größe von Atomen können nun einmal weder klassisch mit abbildenden Werkzeugen wie Augen sehen, noch haben sie ein Gehirn zur Verarbeitung und Reflexion der von außen herangetragenen Reize.
Bei relativistischen Szenarien ist es oft für das Erlebnis notwendig, Zeiten oder Räume zusätzlich zu dehnen oder zu stauchen, unzerstörbare Beobachter anzunehmen, auf welche folglich die gravitativen Kräfte nur auf den Schwerpunkt wirken und keine Deformationen und Zerstörungen aufgrund der Ausdehnung und aufgrund von Graviationsgradienten bewirken. Auch typisch erreichbare Lebenszeiten spielen bei Szenarien im Zeitraffer keine Rolle, ebenso wie typischer Zerfall unter Umwelteinfluß bei einer jeglichen Art von Beobachter.

Das bringt auch philosophische Fragen ins Spiel - wie realistisch oder 'wahr' kann ein Eindruck sein, wenn jemand etwas scheinbar aus der Perspektive einer anderen Entität erlebt oder simuliert bekommt?
Welchen Realitätsgehalt haben generell unsere Visualisierungen von Modellen unserer Welt?

So bringen derartige Szenarien auch unsere Sicht solcher Dimensionen und Umgebungen voran. Wir können ihnen durch das Erlebnis und den Diskurs neue Aspekte und Sichtweisen abringen, haben so die Chance, mit der neuen Perspektive auch zu neuen Einsichten oder Ideen zu kommen, wie man es auch einmal etwa in realen Experimente probieren könnte, was interessante Observablen für die Untersuchung von Objekten sein könnten, was gute Fragen sein könnten, die bislang in dem Zusammenhang noch nicht gestellt wurden, bei welche die Antworten allerdings das Verständnis des Gegenstandes der Untersuchung entscheidend verbessern könnten.
Philosophisch werden wir auch zur Reflexion darüber angeregt, was unsere Bilder, unsere Abbildungen und Vorstellungen von der Welt mit dieser zu tun haben. Gibt es wirklich mehr 'Realität' als das, was wir uns so in Modellen näherungsweise vorstellen können?
Bestimmen unsere Modelle, was wir wie von der Welt zu verstehen meinen?

So geht es gerade in diesen wissenschaftlichen Szenarien längst um mehr als das kurzweilige, erholsame Spiel, das Spiel geht vielmehr nahtlos in Fragen der Forschung und Philosophie über.