Öffentliche Kunst in Hannover

Bewegliche Winkelelemente

Die Stahlskulptur mit rotem Lack besteht aus zwei Winkelsegmenten. Obgleich die Skulptur in einer Fußgängerzone steht, wurde sie 2011 komplett restauriert, nachdem sie zweimal von Autos angefahren wurde. Die Photos sind nach der Restaurierung aufgenommen. Im restaurierten Zustand läßt sich auch nur der einfachere Winkel drehen, der andere ist fest. Wie das vorher war, kann ich nicht sagen, immerhin deutet der Name an, daß sich mal beide Segmente bewegt haben.

Beide Segmente bestehen aus Stahlsäulen mit quadratischem Querschnitt. Bis über Kopfhöhe gehen diese erstmal senkrecht nach oben. Bei dem einfacheren zweigen zwei kürzere Rohre mit quadratischem Querschnitt oben ab, so daß ein Dreibein eines kartesischen Koordinatensystems entsteht, also sind sie paarweise senkrecht zueinander angeordnet. Das kompliziertere Segment sieht ähnlich aus, nur hat eines der beiden kürzeren Rohre eine noch kürzere Fortsetzung über die senkrechte Säule hinaus, im Koordinatensystem also sozusagen ins Negative. Im Zustand von Ende 2011 ist das kompliziertere Segment deutlich abweichend von der Verbindungslinie zum anderen Segment ausgerichtet. Gegenüber der Situation, wo beide beweglich wären, fehlt natürlich ein Freiheitsgrad, es lassen sich also nicht alle Kombinationen darstellen. Insbesondere lassen sich die beiden Segmente nicht so drehen, daß sie einen Torbogen bilden. Natürlich ist der Abstand so gewählt, daß sie sich ohnehin nicht berühren können, durch die Verdrehung des fixierten Segments wird aber auch die Fortsetzung der Richtung von einem zum anderen gezielt vermieden.

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