Öffentliche Kunst in Hannover

Döhrener Wolle-Widder

Wo heute auf der Leineinsel ein Wohngebiet ist, war früher eine Fabrik, in der Wolle verarbeitet wurde. Noch aus meiner Kindheit ist mir bekannt, daß größere Teile dieses Bereichs von Döhren eine verfallene Fabrikanlage war, die lange unbenutzt war, bevor alles abgerissen und durch Wohnanlagen ersetzt wurde. Der Wolle-Widder erinnert neben einer Schleuse an die alte Fabrik.

Wie für die Entstehungszeit nicht anders zu erwarten, ist der Widder realistisch ausgeführt. Das Material ist Stein. Offenbar hatte Wolff schwere Bedenken wegen der Statik, was nicht nur am üppigen Hodensack des Widders liegen dürfte. Aus diesem Grunde jedenfalls steht die Skulptur nicht nur auf den vier Beinen des Tieres, ein weiterer Baumstumpf dient offenbar dazu, den Bauch zu stabilisieren, was insgesamt nicht sehr elegant wirkt. Ich kann allerdings nicht sagen, ob man das mit Stein auch hätte eleganter lösen können.

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