Öffentliche Kunst in Hannover

Machu Picchu

Machu Picchu ist eine Inka-Stadt im Gebirge. Diese diente als Idee für den Brunnen. Idealisiert oder abstrahiert sind so gedrungene Gebäude und Treppen vorhanden, sogar eine überhängende Struktur, die vielleicht einen überhängenden Felsen darstellt, sicher kein Inkabauwerk. Der Brunnen mit rechteckiger Grundfläche setzt auf glatte Stahlflächen, die Inkabauten in Machu Picchu bestehen aus präzise ohne Lücken individuell aneinandergefügten Steinblöcken. Die Steinblöcke mit individueller Form, meist ohne rechte Winkel werden allerdings als Strukturelemente aufgegriffen, denn bei den Quadern der Brunnenaufbauten gibt es nur wenige rechte Winkel, die dann wiederum zumeist funktionell bedingt sind, wie etwa bei den Treppenstufen. Eine eckig-spiralartige Struktur an einer Wand könnte an einen Kalender aus jener Kultur erinnern.

Zum Zeitpunkt meines ersten Besuches war der Brunnen nicht in Betrieb. Beim zweiten Besuch etwa ein Jahr später konnte ich das Wasser sprudeln sehen. Allerdings vermitteln die regelmäßig in drei rechteckigen Scharen angeordneten Düsen bereits einen ungefähren Eindruck, wie das Wasser fließen sollte. Eine Schar geht nach oben, das Wasser fließt dann über eine Treppe ab. Eine andere Schar ist senkrecht an dem Überhang angebracht, damit spritzt das Wasser in einem Bogen gegen eine niedrige Struktur davor, die ihrerseits über eine leicht schräg nach oben, aber hauptsächlich zur Seite gerichtete Schar von Düsen verfügt, die einen leeren Platz beregnet.

·  1 ·  2 ·  3 ·  4 ·  5 ·  6 ·  7 ·  8 ·  9 ·  10 ·  11 ·  12 ·  13 ·  14 ·  15 ·  16 ·  17 ·  18 ·  19 ·  20 ·  21 ·  22 ·  23 ·  24 ·  25 ·  26 ·  27 ·  28 ·  29 ·  30 ·  31 ·  32 ·  33 ·  34 ·  35 ·  36 ·  37 ·  38 ·  39 ·  40 ·  41 ·  42 ·  43 ·  44 ·  45 ·  46 ·  47 ·  48 ·  49 ·  50 ·
Start · Galerie-Index · Portraits · Pflanzen · Pilze · Tiere · Orte · Öffentliche Kunst in Hannover · Experimentelles und Sonstiges · Technisches · Impressum · Anmerkungen ·